FFM-Logo    Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e.V.
Aktuelles | Was ist die FFM? | Publikationen | Archiv | Links | Kontakt

  Aktuelles
  Was ist die FFM?
  Publikationen
  Archiv
  Links
  Kontakt
  English Website








Roma

Bezugnehmend auf die Spiegel-TV-Sendung „Klein-Rumänien in der Harzerstraße” veröffentlichte die Forschungsgesellschaft Flucht und Migration e. V. folgenden offenen Brief:



Der offene Brief wurde bis heute von Spiegel TV nicht beantwortet. Nur die für die TV-Sendung über RTL veranwortliche Landesmedienanstalt Niedersachsen schickte eine Antwortmail des Inhalts, es liege „kein Anfangsverdacht gegen einen Verstoß vor”: (Zitat) „...Die NLM hat die von Ihnen monierte Sendung darauf hin vorgeprüft, ob sie gegen die geltenden medienrechtlichen Bestimmungen verstoßen hat. Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass kein Anfangsverdacht für einen Verstoß vorliegt. Die in diesem Beitrag dargestellten Sachverhalte sind im Rahmen der redaktionellen Berichterstattung zulässig. Insbesondere dürfen die hier gezeigten personenbezogenen Daten abgebildet werden. Gemäß § 14 Abs. 5 Gewerbeordnung dürfen der Name, die betriebliche Anschrift (hier: deckungsgleich mit Privatanschrift) und die angezeigte Tätigkeit des Gewerbetreibenden allgemein zugänglich gemacht werden...”
Also, es ist nicht zu bemängeln, dass JournalistInnen Menschen gegen ihren ausdrücklichen Willen ungerührt filmen dürfen, dass sie einer unbestimmten TV-Öffentlichkeit Privatadressen-Listen (nur weil unter gleicher Adresse ein Gewerbe angemeldet wurde) von Menschen preisgeben dürfen, die in ganz Europa Verfolgungen bis zu Pogromen ausgesetzt sind, und dass jede Menge Klischees und schlecht recherchierte Halbwahrheiten angesichts des überall grassierenden Antiziganismus neue Hetze und Pogromstimmungen anheizen können. Hier könnt ihr den offenen Brief runterladen, selbst unterschreiben und selbst erneut an den Spiegel schicken, und bitte mit einer Nachricht an unsere Mailadresse. Ihr könnt auch einfach euren Namen mit Adresse per Mail an unsere Mitarbeiterin Eva Weber schicken, mit dem Vermerk „ich/wir unterschreibe/n!” Wir werden dann nochmals den offenen Brief einschließlich aller neuen Unterschriften an den Spiegel schicken.